Heft 1-2013

Literale Praxis
von Jugendlichen

Herausgegeben von: Margit Böck & Gabriele Fenkart

Der soziale und technologische Wandel der letzten Jahre hat zu grundlegenden Veränderungen von Schriftlichkeit geführt. Kinder und Jugendliche wachsen in anderen Schriftumwelten auf als ihre Eltern und LehrerInnen, die Bedingungen ihrer literalen Sozialisation sind insgesamt vielfältiger geworden. Wie verwenden Jugendliche Schrift und schriftbezogene Medien heute? Wie haben sich Texte selbst verändert und was implizieren diese Entwicklungen für die Jugendlichen als LeserInnen und TextproduzentInnen?  …

Heft 2-2013

Musik

Herausgegeben von:  Ursula Esterl & Stefanie Petelin

“Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum”, hat Friedrich Nietzsche einmal gesagt. Und gerade für Kinder und Jugendliche spielt die Musik eine große Rolle. Über die Musik kann man Zugang zu anderen finden, sich aber auch in sich und seine Welt zurückziehen. Die Beschäftigung mit Musik im Unterricht ermöglicht eine Anknüpfung an jugendliche Welten, eröffnet so gleichzeitig auch die Möglichkeit, aktuelle Themen aufzugreifen und diese – auch in Form von neuen Medien und Präsentationsformen – in den Unterricht zu holen …

Heft 3-2013

Identitäten

Herausgegeben von:  Andrea Moser-Pacher & Hajnalka Nagy

In diesem Heft möchten wir das Konzept der Identitätsorientierung, welches in den 1980er Jahren (vgl. Kaspar H. Spinner 1980, Horst Rumpf 1976) didaktisches Denken und Handeln belebte, wieder stärker in den Vordergrund der Deutschdidaktik rücken und neue Aspekte für den Unterricht ausloten. Dies erscheint in einer Zeit, in der die Bildungslandschaft in erster Linie von der Debatte um Standardisierung und Kompetenzorientierung geprägt ist, umso notwendiger. In diesem Sinne sollen erstens der Begriff der Identität und verschiedene Identitätskonzepte kritisch betrachtet werden, um neue Grundlagen für identitätsorientierte Modelle zu schaffen …

Heft 4-2013

Textkompetenz

Herausgegeben von:  Jürgen Struger & Elfriede Witschel

Lesen und Schreiben sind als Elemente von Textkompetenz untrennbar miteinander verbunden. Nach einem Blick auf verschiedene Textkompetenzmodelle wird die Verbindung von Lese- und Schreibprozessen aus zwei Perspektiven betrachtet, die beide für die Vermittlung von Textkompetenz in der Unterrichtspraxis relevant sind.
Lesen und Schreiben: Ausgangsbasis für die erste Perspektive sind Texte. Im Leseprozess werden schulische Leser/innen zu Mitautor/inne/n des Textes, treten in Kommunikation mit ihm. Textverstädnis bedeutet über die Entnahme von Informationen hinaus das Erfassen der Textstruktur, der Indikatoren für die jeweilige Textsorte/das Genre, die Textziele und seine sprachlichen Besonderheiten …