Heft 1-2016

Schule in Literatur und Film

Herausgegeben von:  Matthias Pauldrach

Schule und Literatur haben seit jeher ein gespannt-kritisches Verhältnis und brauchen einander dennoch als das jeweils “Andere”, um sich selbst zu legitimieren. Kaum ein Autor äußert sich positiv über die Schule, umso größer ist die Anzahl der (gesellschafts)kritischen Abrechnungen und quasi-therapeutischen Aufarbeitungen der eigenen Schulzeit. Schule hingegen macht mit Literatur, was diese gerade nicht will – sie benutzt sie, richtet sie zu für ihre eigenen (heteronomen) Zwecke. Doch gibt es auch die andere Seite der Medaille: Schulerfahrungen gehören zu den klassischen literarischen und filmischen Stoffen; ihnen haben wir bedeutende Werke der Weltliteratur und des Films zu verdanken …

Heft 2-2016

Sachtexte.
Prozesse und Produkte

Herausgegeben von:  Jürgen Struger & Elfriede Witschel

Sachtexte stellen als Thema des Deutschunterrichts in mehrfacher Hinsicht didaktische Herausforderungen dar. Sie sind Lerngegenstand und Medium des Lernens. Dieses ide-Heft fokussiert auf die Sekundarstufen I und II und verbindet zwei Perspektiven auf Sachtexte: die Prozess- und die Produktdimension. Zusätzlich und quer zu den genannten Prozess- und Produktaspekten sind fächerübergreifende und intermediale Aspekte zu berücksichtigen, unter denen Sachtexte didaktisch genutzt werden können …

Heft 3-2016

Sehnsuchtsort Mittelalter

Herausgegeben von:  Sabine Seelbach & Gerhild Zaminer

Gerade in den avantgardistischen Kommunikationsmedien ist eine Inflation mittelalterlicher Denkformen, Bildprogramme und Wertkataloge zu beobachten. Woher kommt das Faszinosum Mittelalter? Ist es wirklich Ausdruck jener emphatischen Sinndebatte, die Odo Marquard als Phänomen vor allem der Spätmoderne ausgemacht hat? Und lässt sich der Verlust an metaphysischem Erbe seit der Aufklärung tatsächlich mit dem mahnenden Ruf nach einer “Diätetik der Sinnerwartung” beruhigen? …

Heft 4-2016

New Literacies im Deutschunterricht

HerausgeberInnen: Katharina Perschak, Andreas Hudelist & Margit Böck

Die digitalen Technologien führten zu grundlegenden Veränderungen von Schrift, Texten, Medien ihrer Vermittlung, von Schreiben und Lesen selbst – und von den auf Schriftlichkeit bezogenen Bedeutungszuweisungen und Erwartungen der Personen, die schriftliche Texte produzieren und/oder rezipieren. Der Deutschunterricht als Ort, an dem Schriftsprachlichkeit sowohl Werkzeug als auch inhaltlicher Gegenstand ist, kann einerseits von den neuen Möglichkeiten, die digitale Medien mit sich bringen, besonders profitieren …