Heft 4-2019, 43. Jahrgang

Inklusion. Deutschunterricht der Vielfalt

Herausgegeben von: Stefan Krammer & Julia Malle

Diese ide-Heft setzt sich mit dem Begriff und dem Konzept der Inklusion auseinander und greift damit ein Thema auf, das gegenwärtig wieder politische Brisanz erfährt. Es geht der Frage nach, welchen Beitrag eine inklusive Deutschdidaktik leisten kann, welche theoretischen Erkenntnisse berücksichtigt werden müssen und wie diese praktisch konkretisiert werden können …

Heft 2-2019

Verbalisieren.
Zur Sprache kommen

Herausgegeben von: Jürgen Struger & Elfriede Witschel

Dieses Heft widmet sich dem Verbalisieren als jenem elementaren Prozess, der jeglicher Interaktion im Unterricht zu eigen ist und der im Fach Deutsch besonderer Aufmerksamkeit bedarf: um den Prozess der Ver- und Bearbeitung von Gedanken, Ideen, Inhalten und Gelesenem in und mit der Sprache …

Heft 4-2018

Normen und Variation

Herausgegeben von: Monika Dannerer & Ursula Esterl

Der Sprachgebrauch, insbesondere im schulischen Umfeld, steht immer im Spannungsfeld von Normen bzw. Normierungen. Sie sind Regeln, nach denen ein bestimmter Sprachgebrauch zu präferieren, zu tolerieren oder aber zu vermeiden ist. Unabhängig davon, wie Normen zustande kommen, haben sie große Wirkungsmacht. Gerade in der Schule entscheidet normgerechte Sprachverwendung häufig (auch) über Bildungserfolg …

Heft 2-2018

Textmuster und Textsorten

Herausgegeben von: Ursula Esterl & Ulrike Krieg-Holz

Textmuster und Textsorten werden im Fach Deutsch aktuell vor allem in Verbindung mit standardisierten Prüfungen wie der schriftlichen Reifeprüfungen oder den Bildungsstandards diskutiert. Zentral festgelegte Vorgaben beeinflussen den Unterricht und an die Stelle eines auf Kompetenzerweiterung abzielenden Deutschunterrichts rückt vielfach ein einengendes Textsortentraining …

Heft 4-2017

Lernen und Lehren im Deutschunterricht

Herausgegeben von: Gerda Kysela-Schiemer & Elfriede Witschel

Seit der kommunikativen Wende wird im Deutschunterricht der Paradigmenwechsel von der Instruktion hin zu Konstruktion und Ko-Konstruktion und damit zur aktiven Beteiligung der Schüer/innen sichtbar. Dabei kommt den Aufgabenstellungen, die die Schüler/innen bearbeiten sollen, sowie der Lernumgebung, in der sie arbeiten, große Bedeutung zu …

Heft 3-2017

Kultur des Performativen

Herausgegeben von: Andreas Hudelist & Stefan Krammer

Der ide-Band setzt sich mit dem Begriff des Performativen auseinander und nimmt dabei unterschiedliche Kulturen des Aus- und Aufführens im Kontext des Unterrichtens in den Blick. Von besonderer Bedeutung sind dabei sprach- und kulturphilosophische Überlegungen zu Sprechakten und körperlichen Handlungen, diskursanalytische Fragen zu Körper, Ritual und Macht, theaterwissenschaftliche Performance- und Aufführungstheorien …

Heft 1-2017

“Menschen gehen.”
Flucht und Ankommen

Herausgegeben von: Werner Wintersteiner & Sabine Zelger

Flucht und Migration sind keineswegs neue Phänomene. Allerdings haben die massiven Fluchtbewegungen nach Europa im Jahr 2015 eine neue Situation geschaffen. Diese ide zeigt, auf welch vielgestaltige Weise die Herausforderungen in Klasse, Schule und Bildungsinstitutionen angenommen wurden. Sie bietet Orientierungshilfen für Lehrkräfte und stellt Anregungen zur Verfügung …

Heft 3-2016

Sehnsuchtsort Mittelalter

Herausgegeben von: Sabine Seelbach & Gerhild Zaminer

Gerade in den avantgardistischen Kommunikationsmedien ist eine Inflation mittelalterlicher Denkformen, Bildprogramme und Wertkataloge zu beobachten. Woher kommt das Faszinosum Mittelalter? Ist es wirklich Ausdruck jener emphatischen Sinndebatte, die Odo Marquard als Phänomen vor allem der Spätmoderne ausgemacht hat?  …

Heft 2-2016

Sachtexte.
Prozesse und Produkte

Herausgegeben von: Jürgen Struger & Elfriede Witschel

Sachtexte stellen als Thema des Deutschunterrichts in mehrfacher Hinsicht didaktische Herausforderungen dar. Sie sind Lerngegenstand und Medium des Lernens. Dieses ide-Heft fokussiert auf die Sekundarstufen I und II und verbindet zwei Perspektiven auf Sachtexte: die Prozess- und die Produktdimension. Zusätzlich und quer zu den genannten Prozess- und Produktaspekten sind fächerübergreifende und intermediale Aspekte zu berücksichtigen …

Heft 4-2015

Sprachliche Bildung im Kontext von Mehrsprachigkeit

Herausgegeben von: Ursula Esterl & Georg Gombos

In der schulischen Lernumgebung sind gut entwickelte Kompetenzen in der Unterrichtssprache Deutsch nach wie vor entscheidend für den Lernerfolg. Bildungschancen sind ungleich höher, wenn LernerInnen über differenziertes sprachliches Wissen und Können verfügen. Auf Basis der Anerkennung der lebensweltlichen Mehrsprachigkeit vieler SchülerInnen werden in diesem ide-Heft pädagogische und didaktische Strategien für die Entwicklung der Unterrichts- und Bildungssprache Deutsch …

Heft 3-2015

Wissen

Herausgegeben von: Martin G. Weiß & Werner Wintersteiner

Der Begriff des Wissens, die traditionelle Beschreibung schulischen Lehrens und Lernens, hat durch den Kompetenzbegriff eine starke Konkurrenz erhalten. Er wurde als progressive Alternative gesehen, seine Lernerzentrierung wurde als emanzipatorische und befreiende Bildung verstanden. Dabei gehen aber wesentliche Perspektiven verloren …

Heft 4-2014

Vorwissenschaftliche Arbeit

Herausgegeben von:Ursula Esterl & Karin Wetschanow

Die vorwissenschaftliche Arbeit als verpflichtende erste Säule der neuen Reifeprüfung bedeutet nicht nur eine Umgestaltung der bisherigen Abschlussprüfung, sondern auch eine nachhaltige Änderung des Unterrichts und der Rollen von Lehrenden und SchülerInnen in der gesamten Sekundarstufe. Es müssen demzufolge durch das gesamte Curriculum entsprechende Fertigkeiten, Fähigkeiten, Methoden und Kompetenzen …

Heft 3-2014

Österreichisches Deutsch
und Plurizentrik

Herausgegeben von: Jutta Ransmayr, Andrea Moser-Pacher & Ilona Elisabeth Fink

Sprache ist Teil der Identität. Die deutsche Sprache verfügt über unterschiedliche, gleichwertig nebeneinander stehende (nationale) Varietäten. Eine davon ist das österreichische Deutsch. Dies ist zwar auf der theoretischen Ebene hinlänglich bekannt. Ein Blick in den Alltag zeigt uns allerdings, dass sich diese Tatsache nicht unbedingt in den Köpfen der Sprachbenutzer widerspiegelt …

Heft 2-2014

Projekt und Deutschunterricht

Herausgegeben von: Marlies Breuss, Ursula Esterl & Gabriele Fenkart

“Projekt”? Das ist doch ein alter Hut! Eine unterrichtliche Selbstverständlichkeit aus der Mottenkiste des 20. Jahrhunderts! Mit dem Paradigmenwechsel in der Schullandschaft und dem Generationenwechsel in den Schulen scheint es angebracht, Projektunterricht – oder: projektorientierten Unterricht – unter den sich verändernden Bedingungen neu zu diskutieren …

Heft 4-2013

Textkompetenz

Herausgegeben von: Jürgen Struger & Elfriede Witschel

Lesen und Schreiben sind als Elemente von Textkompetenz untrennbar miteinander verbunden. Nach einem Blick auf verschiedene Textkompetenzmodelle wird die Verbindung von Lese- und Schreibprozessen aus zwei Perspektiven betrachtet, die beide für die Vermittlung von Textkompetenz in der Unterrichtspraxis relevant sind …

Heft 1-2013

Literale Praxis
von Jugendlichen

Herausgegeben von: Margit Böck & Gabriele Fenkart

Der soziale und technologische Wandel der letzten Jahre hat zu grundlegenden Veränderungen von Schriftlichkeit geführt. Kinder und Jugendliche wachsen in anderen Schriftumwelten auf als ihre Eltern und LehrerInnen, die Bedingungen ihrer literalen Sozialisation sind insgesamt vielfältiger geworden. Wie verwenden Jugendliche Schrift und schriftbezogene Medien heute?  …

Heft 1-2012

Reifeprüfung Deutsch

Herausgegeben von: Annemarie Saxalber & Werner Wintersteiner in Kooperation mit dem BIFIE Wien

Dieses Heft will allen DeutschlehrerInnen, die ihre SchülerInnen auf die neue Reifeprüfung im Fach Deutsch vorbereiten, eine Hilfe sein. Es verbindet zwei Ebenen miteinander: einerseits Informationen und Reflexion über die neuen Rahmenbedingungen, Vorgaben und Anforderungen und andererseits konkrete Vorschläge für die Gestaltung eines Unterrichts, der zu dieser neuen Matura führt – didaktische Reflexion und methodische Anleitung …

Heft 3-2011

Erzählen

Herausgegeben von: Andrea Moser-Pacher & Bettina Rabelhofer

Erzählen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Doch in einer zunehmend ergebnisorientierten, nach marktwirtschaftlichem Erfolg strebenden Gesellschaft wird auch das “Leben” standardisiert und ökonomisiert, effizient und effektiv gemacht. Und auch die Schule scheint in Zeiten der Output-Orientierung die Schülerinnen und Schüler einzig auf dieses einseitig-eindimensionale Leben vorzubereiten …

Heft 1-2011

Wort.Schatz – Wörter.schätzen

Herausgegeben von: Ursula Esterl & Jürgen Struger

Wer über eine große Anzahl von Wörtern verfügt, kann sich wirklich reich schätzen. Wörter sind der Schlüssel zu einer gelingenden Kommunikation: Je größer der aktiv zur Verfügung stehende Wortschatz ist, desto größer ist die individuelle Sprachkompetenz, desto differenzierter kann man sich ausdrücken, desto besser versteht man die Aussagen Anderer, egal ob in geschriebenen, gehörten oder gelesenen Texten …

Heft 4-2010

Schreiben in der Sekundarstufe II

Herausgegeben von: Annemarie Saxalber & Elfriede Witschel

Das Thema des Heftes findet sich eingebettet in die gegenwärtigen Reformen im österreichischen Schulbereich: die gesetzliche Verankerung von Bildungsstandards zum einen und die Standardisierung der schriftlichen Reifeprüfung zum anderen. Klar auszumachen ist dabei, wie sich diese österreichische Entwicklung einfügt in das Bild des gesamten deutschsprachigen Raumes hin zu Bildungsstandards …

Heft 2-2010

Grammatik
(und Textgestaltung)

Herausgegeben von: Ursula Esterl & Robert Saxer

Das ambivalente Verhältnis vieler Menschen zur Grammatik zieht sich quer durch alle Bevölkerungsschichten und macht auch vor Schule und Universität nicht Halt. Ein wesentlicher Grund dafür sind die unangenehmen Erinnerungen an den eigenen Grammatikunterricht in Verbindung mit starren, unumstößlichen Regeln, deren fehlerfreie Beherrschung zur Grundlage der Beurteilung jedweder sprachlichen Äußerung wird …

Heft 4-2009

Sprechen.
Mündlichkeit im Unterricht

Herausgegeben von: Annemarie Saxalber & Elfriede Witschel

Die Auseinandersetzung mit der “Mündlichkeit” wird “spannend”, wenn wir sie einerseits von der Schriftlichkeit und dem Nonverbalen abgrenzen und andererseits gegebene Verzahnungen gezielt herauskristallisieren möchten. “Mündlichkeit” spielt im Alltag und in den Medien eine große Rolle, ebenso aber in der Schule als Kommunikationsform wie als Unterrichtsgegenstand. Die Alltagssprache kennt viele Varianten, die Fachsprache ebenso …

Heft 3-2008

Individualisierung

Herausgegeben von: Annemarie Saxalber-Tetter & Jürgen Struger

Individualisierung im Sprachunterricht und darüber hinaus beschäftigt Bildungsfachleute, PädagogInnen und SprachlehrerInnen heute mehr denn je: Geht es doch darum, die sprachliche Vielfalt in der Gesellschaft und im Klassenzimmer positiv zu nutzen und die Kinder und Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sich in ihrer Entwicklung befinden …

Heft 2-2008

Mehrsprachigkeit

Herausgegeben von: Lisa Pardy & Elisabeth Schabus-Kant

Wir leben in einer mehrsprachigen Gesellschaft. Unsere Schulen zeigen ein differenziertes Abbild dieser Gesellschaft: Regional stark differenziert spiegeln sie die sprachliche und kulturelle Situation in den Gemeinden mit allen positiven und negativen Konsequenzen. Zu diesen differenzierten Regionen gibt es im Bildungsbereich mehrere, oft stark unterschiedliche Positionen, die sich mit Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer auseinandersetzen …

Heft 1-2008

Kultur des Hörens

Herausgegeben von: Ursula Esterl & Edith Zeitlinger

Über Jahrhunderte wurde Wissen mündlich überliefert, von Erzählern an Zuhörer, die ihrerseits wieder zu Erzählern wurden. In unserer multimedialen Medienwelt ist die Fähigkeit zu konzentriertem Zuhören allmählich verloren gegangen. Lehrer und Lehrerinnen klagen immer häufiger darüber, dass ihre SchülerInnen nicht mehr zuhören können, dass es ihnen an Konzentration mangelt …

Heft 3-2007

Gender

Herausgegeben von: Stefan Krammer und Andrea Moser-Pacher

Im Zentrum des ide-Heftes “Gender” stehen genderrelevante Fragestellungen für den Deutschunterricht. Anhand von theoretischen Überlegungen und schulpraktischen Beispielen wird erläutert, welche Rolle und Funktion Gender in einem geschlechtersensiblen Unterricht spielt. Um die Klärung der Begriffe Gender, Gender Mainstreaming und Diversity in Zusammenhang mit dem Deutschunterricht bemüht …

Heft 1-2007

Kultur des Schreibens

Herausgegeben von: Ursula Esterl

Schreiben ist – wie das Lesen – nicht nur als Technik, sondern auch als Kultur zu verstehen. Die Vermittlung von Schreiben und Lesen gehört zu den grundlegenden Aufgaben der Schule und steht somit nun auch im Zentrum der Standard-Debatten. Dem Deutschunterricht kommt in der Vermittlung der Kulturtechnik Schreiben eine Schlüsselrolle zu, denn Texte werden in allen Unterrichtsfächern produziert. So steht nun nicht mehr der klassische produktorientierte Aufsatzunterricht im Zentrum des Unterrichts …

Heft 3-2005

Abenteuer Wissenschaft

Herausgegeben von: Eva Maria Rastner

Im Kontext steigender Bildungsanforderungen sind heute “Bildungsstandards” und “Qualitätssicherung” zu Schlüsselbegriffen geworden, wobei immer stärker von der Institution Schule eine wissenschaftliche Vorbildung ihrer SchülerInnen bzw. ihrer AbsolventInnen erwartet wird. Dem Deutschunterricht kommt dabei in seiner Rolle als “Trägerfach” eine besondere Bedeutung bzw. Schlüsselfunktion zu  …

Heft 2-2005

Sprachbegegnungen

HerausgeberInnen: Manuela Glaboniat, Eva Maria Rastner & Werner Wintersteiner

Sprachbegegnungen bietet Beiträge, die sich – ausgehend vom Deutschen – mit kontrastiver Sprachbetrachtung, Sprachtypologien, Sprachaufmerksamkeit und Mehrsprachigkeitskonzepten befassen. In Sprachliche Begegnungen finden sich Beiträge wie das “Fremde” in der deutschen Sprache und “Überflutungsängste” vor dem Englischen, sprachliche Entdeckungsreisen im muttersprachlichen Deutschunterricht …

Heft 4-2004

Konjunktiv

Herausgeber Eva Maria Rastner

Viele Jugendliche, aber auch Erwachsene haben Schwierigkeiten, Konjunktivformen richtig zu bilden und zu gebrauchen, so dass sie lieber auf den einfacheren Indikativ oder “würde”-Umschreibungen zurückgreifen. Woher rühren nun diese Anwendungsschwierigkeiten? Sie lassen sich einerseits auf Gebrauchsüberlagerungen zwischen den beiden Konjunktiven
(I und II) zurückführen …

Heft 3-2003

Wege aus der Sprachlosigkeit

Herausgegeben von: Eva Maria Rastner

Die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie spiegeln gerade auch für Österreich kein allzu positives Bild hinsichtlich der (mutter)sprachlichen Kompetenz vieler Jugendlicher. Wie Einblicke in die Unterrichtspraxis belegen, ist der Prozentsatz jener SchülerInnen, die eklatante Schwächen sowohl in der Produktion wie der Rezeption von mündlichen wie schriftlichen äußerungen und Texten aufweisen …

Heft 3-2002

Sprachaufmerksamkeit – Language Awareness

Herausgegeben von: Eva Maria Rastner

Mehrsprachigkeit an Schulen ist längst zur gesellschaftlichen Realität geworden. Diesen Multilinguialismus nicht als Problem, sondern als Chancen für neue Ansätze des Unterrichts und eine vielfältigere Entwickung der SchülerInnen zu betrachten, dafür plädieren die Beiträge dieses Bandes: Auf der Grundlage der Sprachsensibilität und Sprachaufmerksamkeit eines jeden Schülers, einer jeden Schülerin ergibt sich die Möglichkeit, eine neue, mehrsprachige Kultur des Unterrichts im Fach Deutsch zu entwickeln …

Heft 1-2001

Legasthenie

(vergriffen)

Herausgegeben von: Werner Wintersteiner

Legasthenie – nach Hans Grissemann zu definieren als “gestörter Schriftspracherwerb” – ist in der Fachwelt ein umstrittener Begriff. Unbestreitbar aber ist, dass viele Kinder an ihren Teilleistungsschwächen leiden. Diese Schwächen werden gerade im Deutschunterricht als Lese- und Rechtschreibproblem sichtbar, doch sie beeinträchtigen das Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung insgesamt …

Heft 3-2000

Tempus

Herausgegeben von: Eva Maria Rastner

Kinder, die häufig die Tempora wechseln, wechseln damit nicht unbedingt die Zeitperspektive, sie verwechseln auch nicht die realen Zeiten. Ein Tempuswechsel kann vielmehr eine beabsichtigte Änderung der Perspektive sein, denn Erzählen, Berichten, Vergangenes wiedergeben, kann man – wie zahlreiche literarische Textpassagen beweisen – mit Hilfe von Präsens, Präteritum, Perfekt …