Heft 4-2006, 30. Jahrgang

Leistungsbeurteilung

Herausgegeben von:  Edith Zeitlinger

Leistungsbeurteilung ist ein “Dauerbrenner”, ein heikles Thema, ein “ungeliebtes Kind” für die meisten Lehrkräfte. Aber die Beurteilung und Bewertung von Leistung ist eine Grundaufgabe der Schule, in der ihre beiden Funktionen der Förderung und der Selektion auf komplizierte Weise mit einander vermischt auftreten.

Leistungsbeurteilung ist im Deutschunterricht wohl noch komplexer als in den meisten anderen Fächern, und das aus mehreren Gründen:

  • aufgrund der Vielfalt der Bereiche und Aspekte, die zum Deutschunterricht gehören
  • aufgrund der anhaltenden Debatte über die Schwerpunkte und Prioritäten des Faches
  • aufgrund der Tatsache, dass schriftliche Texte ebenso wie mündliche Leistungen selbst sehr komplexe Produkte sind und es schwierig ist, verbindliche Kriterien für die Leistungsbeurteilung festzulegen.

Dieses Heft soll – in einer Zeit, in der durch “Bildungsstandards” und internationale Tests eine Art “Parallelaktion” zu Lehrplänen und traditioneller Leistungsbeurteilung stattfindet – für Orientierung sorgen und praktische Vorschläge für eine fördernde, umfassende und transparente Leistungsbeurteilung machen.

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